Montag, 13. April 2015

Tageslicht regulieren: mit Lichtkaminen und Plissees zu mehr Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden

Ein Badezimmer ohne Fenster oder ein Wohnzimmer, das im Sommer dem gleißenden Licht ausgesetzt ist. Zwei Szenarien, die dem einen oder anderem bekannt vorkommen können: das eine trübt die Stimmung, weil sich das Kunstlicht mit dem weichen Morgenlicht nicht messen kann; das andere verwandelt den Raum in ein Treibhauszimmer. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas gegen zu wenig Licht sowie zu viel Licht zu unternehmen. Im Folgenden werden zwei Lösungsstrategien vorgestellt.

Natürliches Licht: ein Garant für das Wohlbefinden

„Mehr Licht!“ – um es mit Goethes letzten Worten zu sagen: viele Menschen wünschen sich genau das für ihre eigenen Wohnräume. Leider kommt die richtige Lichtgestaltung für die Innenräume oft nur zu kurz. Nicht nur schlechtes Licht, sondern auch zu wenig Tageslicht kann das Lebensgefühl und die Leistungsfähigkeit aufs Entschiedenste beeinflussen. Neben einem Stimmungstief, verursacht ein Lichtmangel ebenso ein Defizit an der Produktion von Vitamin D, dass die Menschen nur bei einer hohen Lichtintensität bilden können. Wer also mehr Licht abbekommt, der lebt gesünder.

Tageslicht für fensterlose Räume: Lichtkamine machen es möglich

Ob im Bad, im Flur oder im Großraumbüro: Räume ohne Tageslicht geben ein bedrückendes Bild ab. Dem Wunsch nach mehr Tageslicht kommen Lichtkamine entgegen. Dieser Trend schenkt fensterlosen Räumen Sonnenlicht und sorgt für eine angenehme Atmosphäre in den eigenen vier Wänden.

Lichtkamine, Rohrdachfenster oder Tageslicht Spots - alles Namen für ein System: das Tageslicht wird über eine lichtbündelnde Linse gesammelt und in ein Transportrohr mit hochreflektierenden Wänden gespiegelt und bis zu etwa vier Metern mit nur geringem Verlust in das Gebäudeinnere reflektiert. Das Tageslicht wird dann durch kleine Prismen im gesamten Raum gestreut. Das Ergebnis ist eine angenehme Atmosphäre einer natürlichen Belichtung - ganz ohne Tageslichtlampen.

Energieeffizient ist diese Problemlösung auch noch, denn im Idealfall werden bis zu 80 Prozent des einfallenden Lichts genutzt – so das Magazin BauNetz. Die sinnvolle Nutzung von Tageslicht ist folglich essentiell bei der Raumplanung, denn so kann unnötig auf Kunstlicht verzichtet werden. Und von dieser smarten Energieeinsparung profitieren nicht nur Eigenhausbesitzer, sondern auch Unternehmen.

Manche Lichtkamine kommen mit einem integrierten Beleuchtungselement im Transportrohr. Das ermöglicht die Versorgung des Raumes mit Licht auch bei Dämmerung oder in der Nacht und ersetzt damit eine herkömmliche Deckenleuchte. Ein weiteres großes Plus von Lichtkaminen ist, dass dem Aufheizen von Räumen vorgebeugt wird. Denn die Spiegel in den Transportrohren leiten kein langwelliges UV-Licht weiter, welches die thermische Energie trägt, sondern nur das kurzwellige UV-Licht. So können beispielsweise Dachräume perfekt mit Tageslicht versorgt werden und bleiben trotzdem bei ihrer ursprünglichen Raumtemperatur.

Sonnenschutz für Fenster: Plissee – eine moderne Variante zu Vorhängen

Gleissende Lichtfülle im Raum kann genauso wie nicht vorhandenes Licht das Wohl negativ beeinflussen – vor allem im Sommer, wenn die Temperaturen steigen und die Räume zu Schwitzkammern werden. Eine Möglichkeit des Sonnenschutzes bieten Plissees (siehe hierfür http://www.plisseestore24.de/lichtschutz-sonnenschutz.html). Sie lassen im Übrigen die unangenehme Hitze draußen, weil das langwellige UV-Licht nicht durchgelassen wird. Und im Winter können Plissees auch als zusätzliche Fensterisolierung dienen.

Eine moderne Variante der Raumgestaltung sind Plissees auch noch. Ob rund oder eckig - diese können individuell an die Fensterform angepasst werden. Auch die Farbgebung und die Halbtransparenz der Plissees können einen angenehmen Effekt auf die Beleuchtung haben. Soll das Licht warm, weich oder kühl erscheinen? Mit Plissees als Abblendvorrichtung kann man die Stimmung im Raum zusätzlich beeinflussen.