Montag, 21. Mai 2012

Lohnt sich Solarthermie?

Hört man etwas von Solarenergie, denkt man in der Regel sofort an die „Photovoltaik“ - also die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie. Oft verkannt wird allerdings die Solarthermie – Warmwasser-Erhitzung mithilfe der Sonne. Lohnt es sich eine solarthermische Anlage auf dem privaten Dach zu installieren?

Der entscheidende Vorteil einer solarthermischen Anlage besteht darin, dass nur sehr geringe Unterhaltskosten entstehen, wozu zum Beispiel die Wartung und ein wenig Betriebsstrom gehören. Wirkliche Kosten entstehen nur bei der Anschaffung und diese sind genau zu kalkulieren, da es sich um einmalige Fixkosten handelt.

Die herkömmlichen Arten Warmwasser zu erzeugen, sind Öl, Gas oder Strom. Hier entstehen hohe laufende Kosten, welche schwer zu kalkulieren sind, da die Rohstoff- und Strompreise alles andere als stabil sind. Darüber hinaus wird die Installation von Solarthermie staatlich gefördert.

Weitere Vorteile sind ein Mehrwert des Hauses und das gute Gewissen etwas für die Umwelt zu tun. Solarthermie lohnt sich also in jedem Fall! Passende Angebote für Solarthermische Anlagen erhalten Sie hier: http://www.solaranlagen-portal.de/preisvergleich_solarthermie.html.

Doch man mag einwenden: reicht die deutsche Sonne wirklich aus? Und was ist nachts, wenn die Sonne nicht scheint? Je nach Wohnort in der Bundesrepublik liefert die Sonne jedes Jahr pro Quadratmeter zwischen 950 und 1200 Kilowattstunden Energie. Umgerechnet entspricht dies 100 Litern Heizöl pro Quadratmeter. Da die Solarthermie mit Warmwasser-Speichern arbeitet, deckt die solar-erzeugte Wärme einen Großteil der benötigten Energie eines Haushaltes. Und eben jene Speicher gewährleisten auch, dass man nach Sonnenuntergang nicht kalt duschen muss.