Montag, 19. September 2011

Energiesparlampen im Test

Halten Energiesparlampen was sie versprechen? Dieser Frage haben sich die Tester von Stiftung Warentest genauer angenommen und in der Zeitschrift Test vor einiger Zeit die Ergebnisse der insgesamt 20 überprüften Lampen veröffentlicht. Das Urteil in puncto Qualität und Preis fiel dabei sehr unterschiedlich aus. Eine entscheidende Ursache dafür, dass die Bedeutung energiesparender Lampen weiter wächst, ist das Verbot von 60-Watt Glühlampen innerhalb der Europäischen Union. Dieses ist am 1. September in Kraft getreten, Die 100- und 75-Watt Glühbirnen waren bereits vor einiger Zeit aus dem Handel verbannt wurden, um Klima- und Umweltschutzziele zu erreichen.

Wie Test mitteilte, könnte eine dreiköpfige Familie bis zu 150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen, wenn geeignete Energiesparlampen verwendet werden. Daher lohnt sich auch ein genauerer Produktvergleich in Sachen Qualität und Anschaffungskosten. Bei Kompakt-Leuchtstofflampen können Verbraucher mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis rechnen, so die Tester. Neben insgesamt 14 Kompakt-Leuchtstofflampen wurden jedoch auch drei LED-Leuchten und drei weitere Halogenleuchten getestet und anhand von Stromkosten, Lichtfarbe, Haltbarkeit und anderen Kriterien miteinander verglichen. Bei LED- und Halogenlampen wird vor allem das problemlose häufige Ein- und Ausschalten als Vorteil angeführt. Zusätzlich wiesen zwei der getesteten LED-Lampen eine besonders lange Brenndauer auf. Im Vergleich dazu benötigt manche Kompakt-Leuchtstofflampe eine längere Zeit, um die volle Helligkeit zu erreichen, ist aber in der Anschaffung günstiger.

Nach Empfehlung der Verbraucherzentralen lohnt es sich, bei der Auswahl von Energiesparlampen nicht nur auf die Watt-Zahl zu schauen. Daneben liefern die Einheiten Lumen und Kelvin Aufschluss über die Helligkeit. Die Helligkeit einer 60-Watt Glühbirne entspricht demnach 700 Lumen. Als Orientierungsmaß für die Lichtfarbe dient die Angabe in Kelvin.