Montag, 16. Dezember 2013

Lichtfestivals in Europa

Eine Welt ohne Licht - schwer vorstellbar, ist es doch ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.
Dabei verfügt es nicht nur über einen rein praktischen Nutzen. Es zieht seine Betrachter ebenso durch unzählige künstlerische Facetten in seinen Bann, wie unzählige Lichtfestivals in Europa beweisen.

Flickr.com - ANBerlin
Das Festival of Lights in Berlin

Von Licht angestrahlte Sehenswürdigkeiten sind in vielen Metropolen keine Seltenheit. Und doch ist das Berliner Festival of Lights eine echte Besonderheit. Neben Illuminationen nationaler wie internationaler Künstler bietet es einem Millionenpublikum zahlreiche weitere Attraktionen zum Mitmachen rund um Licht- und Videokunst. Hier werden Geschichte und Geschichten mit Hilfe von Licht neu und überraschend erzählt. Zum 9. Festival im Jahr 2013 strömten bereits mehr als zwei Millionen begeisterte Besucher. Insofern kann auch vom 10. bis 19.Oktober 2014 mit einer erfolgreichen Veranstaltung gerechnet werden - zumal der Eintritt kostenlos ist.
 
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Die Luminale in Frankfurt am Main

Die Luminale in Frankfurt findet seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre statt. Sie bildet das Abendprogramm der Light+Building-Messe, die jeweils circa 200.000 Besuchern anlockt. Aber auch einzeln betrachtet entwickelt sich die Luminale zu einem eigenständigen Highlight - mit zuletzt mehr als 140.000 Besuchern.
Das verwundert kaum, gilt sie doch als ein Mekka für neue Ideen und Entwicklungen bezüglich Licht, Energieeffizienz und der Nutzung neuer Technologien. Auf dieser Plattform präsentieren sowohl Spezialfirmen wie auch Lichtkünstler ihre Arbeiten einer begeisterten Öffentlichkeit.

Auch 2014 zeigt sich die Luminale wieder von ihrer facettenreichen Seite: vom 30.3. bis zum 4.4. erstrahlen diverse Gebäude, Plätze und Straßen in einem anderen Licht und beeindrucken durch unterschiedliche, zum Teil auch interaktive Installationen.
 
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Der Internationale Feuerwerkswettbewerb Hannover

Dieser Wettbewerb für Pyro-Techniker aus aller Welt fand erstmals 1991 statt und beeindruckt seitdem alljährlich mehrere tausend Zuschauer. Die barocken Herrenhäuser Gärten dienen dabei als perfekte Kulisse. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Livemusik, Kleinkunst und Theatervorstellungen rundet die Veranstaltung ab. 2013 ließen sich rund 50.000 Zuschauer von den aufwendigen Feuerwerken der teilnehmenden Teams verzaubern.

In 2014 gehen zwischen Mai und September tschechische, englische, Schweizer, japanische und griechische Teams an verschiedenen Samstagen an den Start. Die Eintrittspreise liegen dabei zwischen 14,50€ für eine ermäßigte Karte für eine Einzelvorstellung und 80,-€ für eine Dauerkarte. Zusätzlich gibt es weitere Angebote, beispielsweise Familienkarten.
 
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Rhein in Flammen

Dieses Feuerwerksspektakel findet jährlich von Mai bis September an verschiedenen Orten entlang des Rheins statt. Es beruht auf der seit 1931 bestehenden Tradition, das Rheinufer mit bengalischen Lichtern zu erhellen. Dazu gehören heute die Etappen Rüdesheim - Bingen, Spay - Koblenz, Oberwesel und St. Goar - St. Goarshausen. Wer also eine nächtliche Bootsfahrt über den Rhein machen und vom Schiff aus die Feuerwerke am Ufer genießen möchte, ist hier genau richtig. Aber auch dort und bei einem der zahlreichen Weinfeste lässt sich die Kulisse bewundern. Die Ticketpreise für die Schiffstouren schwanken dabei von örtlicher Veranstaltung zu Veranstaltung und sind jeweils bei den Tourist-Informationen der einzelnen Städte zu erfragen.
 
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Lux Helsinki

Dieses Lichtfestival wird von der Stadt Helsinki organisiert. Im Jahr 2013 zog das Festival 100.000 Besucher in seinen Bann. Auch 2014 präsentieren finnische und internationale Künstler an zwölf innerstädtischen Orten ihre Lichtinstallationen. Diese können durchgängig von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr dauerhaft betrachtet werden, für einen Teil gelten sogar Besichtigungszeiten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Alle Veranstaltungsorte sind nahezu barrierefrei. Der Eintritt ist kostenlos.

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Amsterdam Light Festival

Das Amsterdam Light Festival fand zum ersten Mal im Jahr 2012 statt und beruht auf einem Zusammenschluss von wissenschaftlichen und künstlerischen Institutionen mit dem Handel und der Stadtverwaltung von Amsterdam. Die Kombination von Licht und Wasser vor historischen Kulissen verstärkt den Eindruck, den die Besucher bereits von Amsterdam gewonnen haben. Darüber hinaus verdeutlicht das Lichtfestival den Wandel, dem die Lichtindustrie seit der Einführung der LED-Technik unterliegt und schafft Raum zum Experimentieren mit neuen Effekten. Für einen Besuch des nächsten Festivals sollte man sich den Zeitraum vom 06.12.2013 bis zum 19.01.2014 frei halten.
 
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Fête des lumiéres in Lyon

Seit 2001 verwandelt sich die französische Stadt Lyon regelmäßig in ein Lichtermeer. Denn jährlich findet für vier Tage im Dezember das Lichterfest statt, dessen Höhepunkt jeweils am 8. Dezember gefeiert wird.
Im Rahmen dieses Lichtfestivals werden sowohl öffentliche Gebäude und Plätze als auch Schaufenster von Geschäften und private Fenster beleuchtet.

Zunächst aus religiösen Gründen gefeiert, gilt das Fest inzwischen als Ausdruck von innovativer Kreativität. So lockt es neben Künstlern zunehmend Besucher an, die sich hauptberuflich mit Beleuchtung und Licht befassen. Schließlich hat sich die Stadt durch ihr Beleuchtungskonzept zu einem Vorreiter in Sachen urbanes Beleuchtungskonzept entwickelt, das sowohl fortschrittliche als auch traditionelle Elemente miteinander verbindet.

Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ist dementsprechend hoch: So berichten zusätzlich zur Presse mehrere Fernseh- und Radiosender über die geplanten Aktionen. Darüber hinaus rechnet die Stadt für das Jahr 2014 mit rund vier Millionen Besuchern.

Dienstag, 19. November 2013

Die Lightopia Ausstellung im Vitra Design Museum


Nuvola, designt von Gino Sarfatti für das Teatro Regio
in Turin, 1972
© Courtesy Archivio Storico FLOS
All diejenigen, die sich für das Phänomen Licht interessieren, sei ein Besuch der Lightopia im Vitra Design Museum ans Herz gelegt. Die von Jolanthe Kugler kuratierte Ausstellung läuft seit dem 28. September 2013 und wird noch bis zum 16. März 2014 in Weil am Rhein zu sehen sein.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des künstlichen Lichtes und geht der Frage nach, in welcher Weise Architekten, Leuchtendesigner und Künstler die lichttechnischen Innovationen ihrer Zeit in ihren Entwürfen integrierten und auch in Zukunft einfließen lassen. Denn nach der Erfindung der Glühbirne und weiteren Meilensteinen wie der Verwendung von Kunststoffen, farbigem Licht und dem brillanten Licht der Halogenlampen stehen die Lichtdesigner von heute mit der Digitalisierung des Lichts sowie der innovativen OLED-Lichttechnik an einer neuen Schwelle der Entwicklung.


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Werke zeitgenössischer Architekten, Designer und Künstler, die im Bereich „Living in Lightopia“ präsentiert werden. Zu ihnen gehören etwa Entwürfe und Installationen von Chris Fraser, Daan Roosegaarde, mischer’traxler, Olafur Eliasson, Daniel Rybakken, Joris Laarman und vielen anderen mehr.

Die rund 300 Exponate sind drei weiteren Themenbereichen zugeordnet. So verdeutlichen die „Ikonen des Leuchtendesigns“, wie sich in den gewählten Formen, Materialien und Lichtstimmungen die Gestaltungsprinzipien und Tendenzen der Zeit widerspiegeln. Die ausgestellten Designleuchten, darunter auch Werke von weit über ihr Fach hinaus bekannten Designern wie Achille Castiglioni, Ingo Maurer, Gino Sarfatti und Wilhelm Wagenfeld, stammen aus der Sammlung des Vitra Design Museums, wobei einige von ihnen sogar zum ersten Mal ausgestellt werden.

Im dritten Bereich „Farbe, Raum, Bewegung“ beleuchtet die Ausstellung die raumschaffende bzw. raumverändernde Kraft des Lichts. Gezeigt wird in diesem Zusammenhang zum Beispiel der Licht-Raum-Modulator von László Moholy-Nagy, einem „Apparat zur Demonstration von Licht- und Bewegungserscheinungen“, wie ihn der Künstler und Bühnenbildner selbst bezeichnete. Ein anderes Beispiel ist der begehbare Nachbau der Basler Diskothek Il Grifoncino aus den späten 1960er Jahren, deren lichtdurchlässigen Wände aus Plexiglas in Blau, Gelb, Rot und Grün leuchten und beinahe eine psychedelische Wirkung auf den Betrachter haben.

Daniel Rybakken, Andreas Engesvik, Colour Light für
Ligne Roset, 2011
© Foto: Kalle Sanner und Daniel Rybakken
Der letzte Ausstellungsteil der Lightopia „Licht für Morgen“ widmet sich der OLED-Technologie, dem Leuchtmittel der Zukunft. Die organischen Licht-emittierenden Dioden sind hauchdünn und spenden ein sanftes, flächiges Licht. Dank ihrer besonderen Eigenschaften kann die OLED-Technologie genauso gut aber auch Textilien und andere Objekte zum Leuchten bringen. Sie wird die klassische Unterscheidung von Leuchte und Leuchtmittel aufheben und in naher Zukunft neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Raumwirkungen bereitstellen.

Die Ausstellung Lightopia wird von Vorträgen und Workshops begleitet, die dem Fachpublikum Möglichkeiten zum gedanklichen Austausch geben.

Bildquellen: Pressebereich des Vitra Design Museum

Mittwoch, 11. September 2013

Lampen für das Kinderzimmer

Durch Licht kann man in allen Räumen eines Hauses eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Dabei sollte beachtet werden, dass im Badezimmer anderes Licht als beispielsweise im Wohnzimmer benötigt wird. Das Kinderzimmer wiederum wird anders beleuchtet als das Schlafzimmer der Eltern.

Denn: Licht kann die Stimmungen der Menschen zum Beispiel durch die Leuchtkraft/Leuchtintensität stark beeinflussen. Deshalb ist es gerade bei der Wahl der richtigen Lampen für das Kinderzimmer wichtig, dass diese mit Bedacht ausgewählt werden. Schließlich sollte im Kinderzimmer in erster Linie eine ruhige Atmosphäre herrschen und Entspannung möglich sein.

Es kommt nicht nur auf die Optik an

Gerade bei Babys und Kleinkindern ist es wichtig, dass die Lampe nicht zu helles oder gar grelles Licht abgibt. Gerade zum Einschlafen eignet sich eine Lampe mit Dimmer hervorragend. Diese gibt es auch mit kinderfreundlichen Motiven oder als sogenannte Steckdosenleuchte. Der Vorteil von solch „schwachem“ Licht ist, dass es beruhigend auf das Kind wirkt und es problemlos über Nacht an bleiben kann, ohne das der Schlaf des Kindes davon negativ beeinträchtigt wird.

Die richtigen Deckenleuchten im Kinderzimmer

Bei der Auswahl der Deckenleuchte gilt vor allem, dass diese mit einem kinderfreundlichen Motiv versehen sein sollte. Dies verleiht dem Raum eine wenig mehr Atmosphäre. Absolute No-Gos sind hingegen einfache Leuchtstoffröhren oder gar große Strahler, welche ansonsten eher im Wohnzimmer eingesetzt werden würden.

Idealerweise lässt sich auch die Deckenlampe dimmen, damit die Stärke der Beleuchtung an das Tageslicht und die Aktivität des Kindes angepasst werden kann. Wird zum Spielen beispielsweise eher helles Licht benötigt, empfiehlt sich zum Lesen schon eher „schwaches“ Licht, welches zugleich eine entspannte Atmosphäre schafft.

Auf der Suche nach der idealen Lampe für’s Kinderzimmer? Kinderlampen wie Pendellampen, Wandlampen, Schreibtisch- und Objektlampen finden sich im Online-Shop von Kinderräume: http://www.kinderraeume.com/kinderlampen/

Mittwoch, 17. Juli 2013

Beleuchtungsstärke und ihre Messung

Flickr.com - chrismeller
Zu den Gütemerkmalen der Beleuchtung gehören die Beleuchtungsstärke und die Vermeidung von Blendungen als bestimmende Faktoren für eine schnelle und sichere Sehleistung. Für einen optimalen Sehkomfort spielen weiterhin die lichttechnischen Größen Farbwiedergabe und gleichmäßige Helligkeitsverteilung eine wichtige Rolle. Die Wirkung eines Raums beeinflussen schließlich die Lichtrichtung, die Lichtfarbe sowie das Vorhandensein eines gewissen Maßes an Schattigkeit.

Da mehr als 80 Prozent aller Alltagsinformationen über das Auge wahrgenommen werden,  ist die Beleuchtungsstärke natürlich eine der wichtigsten Größen. Laut der Arbeitsstättenverordnung werden beispielsweise für Computerarbeitsplätze eine Mindestbeleuchtungsstärke von 500 Lux vorgeschrieben, wobei gerade in Hinblick auf die Konzentrationsfähigkeit und Produktivität der Büromitarbeiter auch Beleuchtungsstärken von 1.000 Lux und mehr empfohlen werden. Denn erst ab diesen Werten konnten in wissenschaftlichen Untersuchungen eine positive Wirkung des blauen Lichtanteils auf unseren Biorhythmus festgestellt werden.

Die Beleuchtungsstärke wird in der Einheit Lux angegeben und beschreibt, wie viel von einer Lichtquelle ausgehende Lichtstrom eine bestimmte Oberfläche erhellt. Ein Lux entspricht hierbei einem Lichtstrom von 1 Lumen, der 1 Quadratmeter Fläche beleuchtet. Zur Erfassung der Beleuchtungsstärke in einem Raum wird der Luxmeter als Messgerät eingesetzt. Anders als ein Photometer erfasst ein Luxmeter nicht die Helligkeit einer Lichtquelle oder eines reflektierenden Objektes, sondern misst die Helligkeit an einem bestimmten Punkt, wie z.B. der Schreibtischoberfläche eines Bildschirmarbeitsplatzes.

Wie bereits erwähnt wird für einen besseren Sehkomfort ein gleichmäßiges Helligkeitsniveau im Raum angestrebt. Dieses wird dadurch erzielt, dass die vertikale, horizontale und zylindrische Beleuchtungsstärken miteinander harmonieren. Im Falle der vertikalen Beleuchtungsstärke wird gemessen, wie sich der Lichtstrom einer Lichtquelle auf einer senkrechten Fläche verteilt. Bücherregale in der Bibliothek sind hierfür ein gutes Beispiel zur Veranschauung.

Die horizontale Beleuchtungsstärke setzt entsprechend den Lichtstrom in Bezug zu einer waagerechten, ebenen Fläche und die halbzylindrische Beleuchtungsstärke gibt an, wie viel Lichtstrom auf die gewölbte Mandelfläche eines vertikalen Halbzylinders trifft. Letztere ist insbesondere im Hinblick auf die Gesichtserkennung wichtig. Denn störende Schattenwürfe würden es uns erschweren, die Mimik unseres Gesprächspartners sicher zu erkennen und entsprechend darauf reagieren zu können.

Montag, 15. Juli 2013

Die UV-Schutzverordnung und der 0,3-Schwellenwert

In den letzten Monaten und Jahren ist die Tatsache, dass sowohl Sonnenlicht als auch künstliches UV-Licht nicht nur positive Effekte erbringen, sondern auch Schattenseiten haben, immer stärker in das öffentliche Blickfeld geraten. Hauterkrankungen bis hin zum Hautkrebs treten nicht mehr nur auf der Südhalbkugel auf, sondern vermehrt auch in Mitteleuropa.

Schuld daran ist die oft exzessive Aufnahme von UV-Licht. Während dessen Aufnahme im Freien, wie beispielsweise am Strand, kaum zu reglementieren ist, hat der Gesetzgeber im Bereich der künstlichen Besonnung im Juli 2011 die sogenannte UV-Schutzverordnung (UVSV) verabschiedet - die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung. Diese Verordnung soll zu einer Verbesserung des Verbraucherschutzes im Bereich der Sonnenstudios und zu einer Erhöhung der Qualität und Sicherheit führen.

Änderungen im technischen und im Beratungsbereich

Die Regelung betrifft zum einen neue technische Grenzwerte und zum anderen die Erweiterung von Informationsdienstleitungen.

Technische Neuerungen

Kern des technischen Bereichs ist die sogenannte 0,3-Norm. Ziel dieser ist es, dass das Sonnenbrandrisiko in Solarien nicht über jenem der natürlichen Sonne liegt. Dieses Risiko wird abgebildet vom erythemalen Wert, welcher die Bestrahlungsstärke ausgibt. Seit 2012 darf dieser erythemale Wert nicht mehr über 0,3W/m2 liegen. Die in den letzten Jahren produzierten Sonnenbänke erfüllen diese Anforderung oftmals, bei Altgeräten kann er jedoch höher liegen. Hier ist dann zumindest in gewerblichen Einrichtungen eine Umrüstung auf die 0,3-Norm mit 0,3-Leuchtmitteln wie Lampen und Röhren notwendig. Das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko soll auf diese Weise verringert werden.

Zudem ist im Gerätebereich mit der UV-Schutzverordnung seit letztem Jahr die Führung eines Geräte- und Betriebsbuch notwendig, in dem wichtige Angelegenheiten dokumentiert werden müssen.  

Neue Anforderungen in der Beratung

In puncto Informationsdienstleitungen ist mit der UV-Schutzverordnung die Beratungspflicht deutlich ausgeweitet worden. Solarienbetreiber müssen Kunden über maximale Bestrahlungsdauer sowie Ausschlusskriterien aufklären.  Weitere Verpflichtungen umfassen unter anderem die Bereitstellung von Informationsschriften und Benutzerhinweisen.

Die wohl umfangreichsten Auswirkungen hat die Gesetzgebung jedoch im Personalbereich. Seit dem 01. November 2011 ist während der Betriebszeit die Anwesenheit einer ausgebildeten Fachkraft Pflicht. Hierfür ist eine Fortbildung / Schulung durch einen akkreditierten Träger notwendig. Die Fachkräfte müssen in der Lage sein, Beratungen zur Bestrahlungsdauer und Bestrahlungsstärke sowie zu Ausschlusskriterien durchzuführen. Selbiges trifft auch auf die Erstellung individuell abgestimmter Dosierungspläne zu.

Ziel des Gesetztes ist ein besserer Schutz und Informationsstand bei Kunden von Sonnenstudios. Denn auch hier gilt: Die Menge macht’s. Besonders im Winter kann der Besuch einer Sonnenbank das Wohlbefinden steigern – man sollte dabei aber seine persönlichen Grenzwerte beachten.

Bildquelle: Flickr.com - alfaltendorf

Dienstag, 9. April 2013

Die richtige Badbeleutung in jeder Situation


Für viele Menschen ist ihr Badezimmer Wohlfühloase und Wellnesstempel. Erwiesenermaßen hat Licht einen großen Einfluss auf die menschliche Stimmung. Neben ansprechenden Möbeln für das Auge, sollte also auch die Beleuchtung des Badezimmers einem stimmigen Konzept folgen. Hierbei sind natürlich die unterschiedlichen Anforderungen zu beachten, welche der Tag mit seinen fortschreitenden Stunden an die Beleuchtung im Badezimmer stellt.

Die Badbeleuchtung im Wandel des Tages

Am Morgen führt einer der ersten Wege des Tages Sie sicherlich ins Badezimmer. Hier folgen Sie der täglichen Routine von waschen, duschen, rasieren, Zähne putzen und vielleicht auch Make-up. Alle diese Tätigkeiten stellen besondere Anforderungen an das Licht. Hier wird ein typisches Arbeitslicht benötigt. Dieses sollte sehr hell sein, dabei aber nicht blenden und keine Schatten werfen. Durch einen Badspiegel mit satinierten Beleuchtungsflächen werden diese besonderen Anforderungen gelöst, da hier ein sehr gleichmäßiges Licht direkt auf das Gesicht leuchtet. Verschiedene Formen und Varianten von Badspiegeln ermöglichen hier einen Eyecatcher im Bad zu setzen. Etliche Spiegel findet man im Onlineshop www.badspiegel-discount.de.

Am Ende eines langen Arbeitstages verheißt ein heimelig gestaltetes Badezimmer eine ruhige und erholsame Zeit, in der von dem Stress und der Hektik des Alltags abgeschaltet werden kann. An dieser Stelle ist das helle Licht der morgendlichen Körperpflege nicht geeignet. Vielmehr solle ein entspannendes Lichtambiente die Wohlfühlzeit des Abends einleiten. Viele Menschen schwören hier auf Kerzen oder Teelichter. Doch leider belastest und ermüdet diese Form des Lichte die Augen.

Dimmbares Licht als Lösung für alle Anforderungen

Die unterschiedlichen Anforderungen an die Beleuchtung im Badezimmer lassen sich am besten über die eleganten Kombinationen verschiedener Lampen erfüllen. So werden die Lampen mit hellem Licht um die Wascharmaturen ideal durch dimmbare Lampen an den Wänden oder der Decke ergänzt. Mit ihrem sanften und regelbaren indirekten Licht lässt sich die Intensität der Beleuchtung den jeweiligen Bedürfnissen perfekt anpassen. Auch mit modernen LED Beleuchtungskonzepten lassen sich Lichtverhältnisse schaffen, die sowohl für die morgendliche Toilette als auch für das Wellnessbad am Abend perfekt geeignet sind.

Lampen mit der optimalen Bauform fügen sich nahtlos in das Badkonzept

Idealerweise setzt sich das Beleuchtungskonzept Ihres Badezimmers aus einer gut abgestimmten Kombination verschiedener Lampen zusammen, welche sich einzeln zu- oder abschalten lassen. Wichtig ist bei der Verwendung im Badezimmer, dass die gewünschte Lampe für diesen Raum mit seinen Wasserquellen geeignet ist. Anhand der Norm DIN VDE 0100, Teil 701 werden Lampen für ihre Eignung im Badezimmer klassifiziert.

Die Formen für Badlampen sind ebenso vielfältig wie die Ansprüche an Funktionalität und Design. Neben der klassischen Deckenleuchte gibt es noch andere Systeme, um das eigene Badezimmer ins rechte Licht zu rücken.

So ermöglichen beispielsweise Badspiegel oder Seilsysteme eine ideale Ausleuchtung jedes Badezimmers. Bei Seilsystemen sind die einzelnen Lampen auf den Trägersystemen entsprechend der Vorstellungen und Bedürfnisse frei positionierbar. So lassen sich auch bei einem unregelmäßigen Grundriss des Raumes alle Bereiche erreichen. Der Lichtstrahl kann individuelle auf Wanne, Dusche, Waschbecken und Schränke ausgerichtet werden. Zusätzlich lässt sich durch ein geschicktes indirektes Ausleuchten des Raumes ein entspannendes Lichtbild schaffen.

Noch edler lässt sich das Badezimmer durch Spots in der Decke beleuchten. Mit Hilfe einer Zwischendecke lassen sich diese auch jederzeit nachträglich in bestehende Badezimmer integrieren.

Dienstag, 26. März 2013

Das Doppelrollo - Innovatives Produkt mit modernem Design

Das Doppelrollo ist ein noch recht neues Produkt auf dem Markt für innenliegenden Sonnenschutz. Es besteht aus einem Stoff, der abwechselnd in dichten und transparenten Streifen gewebt ist. Die beiden hintereinander laufenden Stoffbahnen lassen sich ganz einfach gegeneinander verschieben. Dies ermöglicht eine flexible Regulierung des Lichteinfalls. Dabei vereint das Doppelrollo einen praktischen Aspekt mit einem hohen Maß an Dekorativität. 

Nicht nur die verschiedenen Modelle, wie beispielsweise solche mit einer formschönen Kassette oder einem eleganten, offenen System in Edelstahloptik, tragen dazu bei. Vor allem die unterschiedlichen Dessins machen das Doppelrollo zu einem interessanten Wohnaccessoire.

Die technische Entwicklung und aktuelle Wohntrends machen auch vor den Doppelrollo Stoffen nicht Halt! Deshalb werden Stoffkollektionen ständig erweitert und es halten die verschiedensten neuen Stoffe Einzug.

So ist auch beim Sonnenschutz nach einem langen Winter der Frühling angesagt. Die 20 cm breiten Streifen der „Spring Large“ Stoffe beispielsweise werden in fröhlich-frische Farben getaucht und machen Lust auf Sonne und gute Laune. Glamour-Liebabern steht die Serie „Hydra“ zur Verfügung. Mit eleganten Metalliceffekten versehen, bringt sie einen Hauch von Luxus in den Raum.

Im Allgemeinen geht der Trend im Moment eher zu klassischen Farben wie rot, grau oder anthrazit. Betonung liegt dabei auch auf klaren Linien, die besonders gut bei der Kollektion „Donara“ zur Geltung kommen. Auch Kontraste mit anderen Materialien, z.B. Holzmöbeln lassen sich mit dem Doppelrollo gestalten. Natürlich soll sich das Doppelrollo dabei auch in das Raumkonzept einfügen und harmonisch wirken. Aufgrund der großen Auswahl an Dessins, welche beispielsweise auch im Online-Shop von Rollomeister.de zu finden ist, sollte dies jedoch kein Problem sein.

Bildnachweis: 1) Rollomeister; 2) von Blöcker